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        <name>Raumtrend Hinze</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-08-14T20:39:19+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Vinyl – ein Bodenbelag für alle Fälle</title>
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                  Vinyl Bodenbeläge sind gerade total im Trend. Die Frage nach dem Warum liegt, wenn man die vielen Vorteile kennt, auf der Hand. Er ist pflegeleicht, robust und dank authentischer Optiken ist für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich bietet Vinyl-Boden noch viele weitere Vorteile, die wir in folgendem Blogpost näher beleuchten wollen. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie Ihren Vinyl-Boden richtig reinigen und wie Sie Ihren Bodenbelag verlegen sollten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.  
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 Arten des Vinyls 
 Alle Vorteile und Nachteile von Vinylboden auf einen Blick 
 Vielseitige Verlegearten machen Vinylboden zu einem Multitalent 
 Vinylboden pflegen ist ganz einfach 
 
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 Arten des Vinyls 
   Vinylböden sind, wenn man es so sagen kann, relativ neue Player auf dem Markt der Bodenbeläge. Auf den häufig darin enthaltenen Stoff PVC sind wir im Beitrag zum Thema PVC-Böden schon eingegangen. Dieser wurde im 19. Jahrhundert entdeckt und findet im PVC-Boden bereits sehr lange Verwendung. Vinyl hingegen bietet noch einmal andere Varianten und ist daher auch vom PVC-Boden abzugrenzen. Vinyl-Bodenbeläge gibt es als Vollvinyl zum Verkleben (dieses ist dem PVC-Boden noch am ähnlichsten), zum Klicken mit einem sogenannten Klicksystem sowie auf HDF-Träger. HDF-Träger kennen Sie vermutlich schon von Laminat oder Fertigparkett. Sie stabilisieren den Bodenbelag und sind ebenfalls häufig mit einer Klickverbindung ausgestattet, die die schwimmende Verlegung ermöglichen. Alle drei Arten des Vinyls haben Vor- und Nachteile und sind für unterschiedliche Einsatzbereiche einzusetzen. Sie alle haben aber eine Gemeinsamkeit: Realitätsnahe Dekore stehen ihren Vorbildern meist in (fast) nichts nach. Sie haben hierbei die freie Wahl zwischen Holzoptik, Steinoptik, Fliesenoptik oder diversen anderen, zum Teil außergewöhnlichen Optiken. Verbesserte und innovative Produktionsprozesse sorgen außerdem dafür, dass heute viele Hersteller nicht nur das Aussehen des jeweiligen Materials imitieren können, sondern zusätzlich naturgetreue Strukturen auf das Vinyl bringen. Somit ist der Boden nicht nur hübsch anzusehen, sondern vermittelt auch beim Anfassen oder beim Barfuß-Gang ein authentisches Gefühl. Als elastischer Bodenbelag ist Vinyl nicht nur gelenkschonend und fußwarm, sondern zudem leise. Er verbessert damit die Raumakustik und steigert das Wohlbefinden. 
 Natürlich hat auch Vinylboden einige wenige Nachteile, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Dazu gehört zunächst, dass der Untergrund für die Verlegung sehr penibel vorbereitet werden sollte. Wer an dieser Stelle Zeit und Mühen spart, wird sich hinterher ärgern. Warum genau das so ist, darauf werden wir im Abschnitt zur Verlegung noch genauer eingehen.Auch Familien mit Kindern und Haustieren müssen vor einem Vinylboden nicht zurückschrecken: Strenge Auflagen und regelmäßige Kontrollen der Produktionsprozesse von Vinylboden in der gesamten EU haben auch bei den Herstellern zu einem gesteigerten Bewusstsein für Gesundheit und Nachhaltigkeit geführt. So werden heute keine gesundheitsschädlichen Weichmacher oder Phthalate verwendet. Immer häufiger finden Sie auf dem Markt auch PVC-freie Designböden, die dem Vinyl im Aufbau sehr ähnlich sind. Dabei werden andere Polymere als im Vinyl- oder PVC-Boden verwendet, die noch umweltfreundlicher sind. Hinzu kommt, dass Vinylboden widerstandsfähiger ist als andere Bodenbeläge. Der Vinylboden wird hierzu abgeschliffen und anschließend mit einer speziellen Versiegelung bearbeitet. Vinylboden ist, egal ob Vollvinyl oder zum Klicken, im Vergleich zu anderen Bodenbelägen günstig und daher auch für den kleinen Geldbeutel bestens geeignet. Kein Wunder also, dass immer mehr Kunden unser Ladengeschäft besuchen und sich gezielt zum Thema Vinylboden beraten lassen. 
 Außerdem ist auch hierzulande leider immer noch minderwertiges Vinyl im Umlauf. Dieses wird nicht in der EU produziert, da es hier den strengen Auflagen nicht standhalten könnte. Trotzdem ist es natürlich aber über das Internet beziehbar. Vermeiden Sie den Kauf solcher Produkte; achten Sie dabei vor allem auf die CE-Kennzeichnung. Trotzdem lässt sich natürlich auch nicht leugnen, dass Vinyl ein synthetischer Stoff ist und das Raumklima nicht so gut reguliert wie ein Boden aus Naturstoffen (dies ist beispielsweise bei Parkett oder Korkboden der Fall). 
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 Vielseitige Verlegearten machen Vinylboden zu einem Multitalent 
  Vollvinylböden mit Klickverbindung sind sehr beliebt. Das liegt auch daran, dass die Verlegung in der Regel von den Kunden selbst übernommen werden kann. Wie beim Laminat werden die Böden einfach ineinander geklickt. Dabei können Sie auf den Einsatz von Klebstoff verzichten – die Verlegung geht schnell von statten. Das Gleiche gilt für die Verlegung von Vinyl auf einer HDF-Platte. Auch diese sind mit einem Klicksystem versehen und können dementsprechend schnell verlegt werden. Bei der schwimmenden Verlegung ist zu beachten, dass je nach Ausstattung der Vinyl-Planke zusätzlich eine Trittschalldämmung sowie bei mineralischen Untergründen (Beton, Estrich) eine PE-Folie untergelegt wird. Die PE-Folie, auch Dampfbremse genannt, schützt den Boden vor Feuchtigkeit, die aus dem Untergrund aufsteigt. Auf die PE-Folie wird anschließend die Trittschalldämmung gelegt, darauf folgt der eigentliche Vinyl Boden. Einige Hersteller bieten Trittschalldämmungen mit integrierter PE-Folie an, sodass Sie auch hier auf den Kauf einer zusätzlichen PE-Folie verzichten können. Ähnlich verhält es sich mit HDF-Klick-Vinyl mit integriertem Kork-Rücken: Dort können Sie dementsprechend auf die Trittschalldämmung verzichten, sollten aber weiterhin zur PE-Folie greifen, um das Vinyl-Laminat vor Feuchtigkeit zu schützen. 
 Vinyl zum Klicken sowie Vinyl-Laminat (mit HDF-Platte) sind meist dicker als Vollvinyl zum Kleben und daher etwas leichter im Handling mit dem Untergrund. Dieser sollte natürlich trotzdem ebenerdig sein, verzeiht aber kleine Makel eher als dünnes Klebevinyl.&amp;nbsp; 
   
 Wichtig ist dabei die Dicke bzw. Höhe der Vinyl-Platten. Klick-Vinylböden können sogar auf anderen Bodenbelägen verlegt werden (außer natürlich auf Teppichboden!). Dies funktioniert, wenn das Vinyl nicht mit dem Untergrund verklebt wird und der Boden darunter weiter „arbeiten“ kann. Dies ist vor allem bei Naturböden wie Parkett oder Korkboden wichtig. Daher ist von Klebevinyl auf natürlichen Unterböden abzuraten – ansonsten verzieht sich das Vinyl mit der Zeit. Ein Nachteil von Vinyl auf HDF-Träger ist allerdings die geringe Feuchtetoleranz; das Holz im Inneren der Diele kann durch Feuchtigkeit beschädigt werden. Für den Einsatz in Feuchträumen ist Vollvinyl zum Klicken zu empfehlen. 
 Vinyl zur Verklebung ist immer dann eine gute Lösung, wenn Sie das Vinyl in Feuchträumen verlegen wollen oder aber wenn Sie eine Fußbodenheizung besitzen. Klebevinyl ist dünner (meist zwischen 2 und 5 mm Höhe) als Vinyl-Laminat (ca. 10 mm Höhe) und kann daher die Wärme der Fußbodenheizung besser leiten. Ob Ihr Vinylboden für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet ist, entnehmen Sie bitte den technischen Angaben des jeweiligen Herstellers. Oftmals finden Sie die Angabe, dass die Fußbodenheizung nicht wärmer als 28° C sein darf, da der Boden sonst beschädigt werden könnte. 
 Bei der Verlegung im Bad sollten darauf achten, dass der verwendete Kleber wasserresistent ist. Gerade weil Vinyl zum Verkleben so dünn ist, ist es hier besonders wichtig, den Boden auszugleichen. Das Vinyl kann sowohl auf mineralischen als auch auf Fliesen verklebt werden. Aber hier gilt: Jede kleine Erhabenheit zeichnet sich durch den Boden. Fugen sollten daher angeglichen werden. Auch Estrich- oder Beton-Untergründe sollten vor der Verklebung grundiert werden, um Staubreste zu binden. Vinylboden zum Kleben eignet sich außerdem dann besonders, wenn der Boden in Räumen mit bodentiefen Fenstern verlegt werden soll. Durch die erhöhte Sonneneinstrahlung arbeitet der Boden. Die erhöhte Wärmeentwicklung ruft eine Reaktion im Vinyl hervor, wodurch sich dieses ausdehnt. Dies ist vor allem bei dunklen Vinylböden der Fall. 
 Achten Sie auch darauf, dass bei der Verlegung von Klickvinyl eine Dehnungsfuge von 5 mm einzuhalten ist. Damit hat der Boden die Möglichkeit, sich je nach Temperaturbedingung, die im Raum herrscht, entweder auszudehnen oder zusammenzuziehen. 
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 Vinylboden pflegen ist ganz einfach 
   
 Vinylböden sind von Natur aus sehr strapazierfähig und nicht so empfindlich gegenüber Kratzern wie andere Bodenbeläge. Trotzdem gilt auch hier: die richtige Pflege sorgt für eine längere Haltbarkeit des Vinylbodens. 
 Für die regelmäßige Grundreinigung benötigen Sie lediglich einen handelsüblichen Staubsauger oder Besen. Bei der Reinigung mit dem Staubsauber sollten Sie zur Sicherheit einen Besenaufsatz verwenden, um Kratzer zu vermeiden. Mit diesen beiden Hilfsmitteln können grobe Verschmutzungen im Handumdrehen entfernt werden. Zusätzlich kann der Vinylboden mit einem Allzweckreiniger, der dem Putzwasser hinzugegeben wurde. Auch gibt es spezielle Reiniger für Vinylboden, die die Oberfläche schonen. Dadurch sieht der Vinylboden auch nach vielen Jahren noch aus wie neu. 
 Beachten Sie bei der Pflege Ihres Vinylbodens zusätzlich immer die Hinweise der jeweiligen Hersteller. So ist Ihnen ein langlebiger Vinylboden garantiert!Für gröbere Verschmutzungen eignen sich weiche Bürsten. Durch sanfte Bewegungen mit der Bürste wird so viel von der Verschmutzung abgetragen wie möglich. Anschließend kann mit einem Reinigungskonzentrat über den Fleck gegangen werden. Auch eine Vollpflege, die alle 2-3 Monate aufgetragen wird, bringt Ihren Vinylboden wieder zum Glänzen. In jedem Fall gilt, die Flecken rechtzeitig zu entfernen. Sind die Flecken einmal eingetrocknet, sind sie schwerer zu entfernen. 
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                            <updated>2016-11-03T12:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Raumtrend Hinze bei Parador – so wird 3-Stab Parkett hergestellt</title>
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                  In unserem letzten Blogpost haben wir einige häufig gestellte Kundenfragen gesammelt und beantwortet. Dabei ist uns eingefallen, dass Raumtrend Hinze doch selber im Mai 2016 die Herstellung von Parkett mit eigenen Augen gesehen hat: Bei der Werksbesichtigung von Parador in Güssing in Österreich haben wir einiges an Bild- und Videomaterial gesammelt, das wir heute zeigen möchten.  
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 Überblick 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Parador – ein junges Unternehmen mit Verantwortung 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Der Weg vom Baum zum 3-Stab Parkett 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Wie von Zauberhand – Sortierung ganz automatisch 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Der letzte Schliff für das Parkett 
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 Parador – ein junges Unternehmen mit Verantwortung 
 Parador wurde erst im Jahre 1977 gegründet und kann damit wohl zu Recht als junges Unternehmen bezeichnet werden. Die Themen Qualität und Nachhaltigkeit werden bei Parador besonders groß geschrieben und spiegeln sich sowohl in den hervorragenden Produkten als auch im Engagement zur nachhaltigen Forstwirtschaft, das Parador an den Tag legt, wider. Der Standort in Güssing, Österreich, ist die Produktionsstätte für Parador Parkett, wohingegen am Standort Coesfeld&amp;nbsp; Laminat, ClickBoard, Paneele und Leisten hergestellt werden. 
 Als international agierendes Unternehmen bietet Parador eine Produktpalette mit über 900 Artikeln an. Als uns die Einladung zur Werksbesichtigung erreichte, waren wir natürlich gespannt. Denn trotz jahrelanger, fachlicher Kenntnis unsererseits zu den Themen Auswahl, Verlegung und Pflege von Bodenbelägen gibt es auch uns noch einmal einen anderen Blick auf die Herstellung der bei uns vertriebenen Produkte. So machten wir uns auf den Weg Richtung Süden, um die Produktion einmal mit eigenen Augen zu sehen. 
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 Der Weg vom Baum zum 3-Stab Parkett 
  Der Weg bis zum fertigen Parkettboden ist lang. Parador bezieht seine Bäume vorwiegend aus heimischen Wäldern – lediglich ein kleiner Anteil wird importiert, was aber auch daran liegt, dass manche Baumarten, wie beispielsweise Bambus, aufgrund klimatischer und vegetativer Bedingungen nicht in Europa wachsen können. Dabei ist es dem Unternehmen Parador sehr wichtig, auf zertifiziertes Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zurückzugreifen. Bei den für die spätere Produktion benötigten Baumarten handelt es sich meist um Eichen, da diese robust, hart und einfach zu verarbeiten sind. Weitere Baumarten, die zur Verwendung von Parkett benötigt werden, sind Buche, Ahorn, diverse Nussbäume oder Bambus. Die zur Fällung markierten Bäume sind bereits sehr alt und können dementsprechend eine buchstäblich herausragende Größe aufweisen. Anschließend werden die Baumstämme über kurze Transportwege zum Sägewerk gebracht und dort weiterverarbeitet. Damit das Holz später einmal ein Parkettboden werden kann, muss zunächst der Feuchtigkeitsgehalt reduziert werden. Dazu werden die Baumstämme für viele Wochen getrocknet. Die Stämme werden nun so weit vorbereitet, dass sie für die Parkettproduktion genutzt werden können. Dazu gehören das Schälen aus der Rinde und das Schneiden in gerade, gleichgroße Bretter. Anschließend beginnt der Transport zum Parador Werk in Güssing, wo ein weiterer Trocknungsprozess stattfindet. Dieses schonende, computergesteuerte Trocknungsverfahren reduziert die Feuchtigkeit noch einmal drastisch und macht das Holz so erst brauchbar zur Verarbeitung. Die Energie, die für die Trocknung benötigt wird, wird aus Resthölzern generiert. Dafür wurde ein spezielles Tunnelsystem angelegt, dass die Resthölzer unterirdisch abtransportiert und zur Verbrennungsanlage bringt. Viel Energieverbrauch ist jedoch gar nicht erst nötig – der Standort Güssing weist eine Besonderheit auf: Seine ungewöhnlich hohe Anzahl an Sonnenstunden (im März 2016 waren es 255 Stunden) beschleunigt den Trocknungsprozess der Hölzer und macht aufwendige Verfahren nahezu überflüssig. Auch sonst setzt Parador auf umweltschonende Energiequellen: Die benötigte Energie zur Fertigstellung des Parkettbodens wird ausschließlich aus Wasserkraft erzeugt. Die Trocknung ist wichtig, damit das Holz&amp;nbsp; sich später nicht verzieht oder anderweitig beschädigt wird. 
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 Wie von Zauberhand – Sortierung ganz automatisch 
   Die Holzlamellen werden nun noch einmal exakt zugeschnitten. Auch werden Hölzer, die zu viele schlechte Stellen aufweisen, aussortiert und zu Brennholz verarbeitet. Für das 3-Stab Parkett werden, wie der Name schon sagt, drei Holzstäbe benötigt. Über optoelektronische Sortierungsmaschinen werden die passenden Holzstäbe ausgesucht und zusammengeführt. Die Stäbe werden jetzt gesäumt und in der Höhe aufgeschnitten – es entsteht die sogenannte Deckschicht. Diese dünne Schicht ist also später für die Optik des Parketts zuständig. Wie im letzten Blogpost schon erläutert gibt es Sortierungen wie „rustikal“, bei der tiefe Maserungen, Astlöcher und Splinte gewollt sind. Weisen die Holzschichten diese Eigenschaften auf, werden sie für rustikale anmutende Dekore verwendet. Die „makelloseren“ Hölzer werden für ruhige und klassische Dekore genutzt. Im nächsten Schritt entsteht aus dem Parkett ein Mehrschichtparkett, auch Fertigparkett genannt. Dieses ist heutzutage besonders beliebt, da die Verlegung auch von Laien durchgeführt werden kann. Außerdem kann über die Möglichkeit, das Parkett schwimmend zu verlegen, der Parkettboden bei einem möglichen Umzug wieder rückstandslos entfernt und mitgenommen werden.&amp;nbsp; In diesem Schritt werden die Deckschichtelemente auf einer HDF-Trägerplatte verklebt. Darunter wird der Gegenzug angebracht. Diese drei Schichten werden in einer großen Maschine zusammengepresst. 
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 Der letzte Schliff für das Parkett 
 Anschließend folgen die Prozesse, die dem Parkett die Optik verleihen. Dazu zählen die Oberflächenbehandlung und die Imprägnierung bzw. die Versiegelung. Das Parkett wird zunächst geschliffen, wobei unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Je nachdem, ob das Parkett in gebürsteter, geschliffener, gekälkter oder geräucherter Optik daher kommen soll. Beim Kälken beispielsweise wird mit weißer Pigmentfarbe gearbeitet, die besonders hübsch die Maserung des Holzbodens zum Vorschein bringt. Anschließend wird das gekälkte Parkett mit UV-Strahlen versiegelt, um die Pigmente mit dem Boden zu verschweißen und so dem Verlust der gekälkten Optik entgegenzuwirken. Um das 3-Stab-Parkett robust und widerstandsfähig zu machen, wird es danach entweder über ein Öl- oder Wachs-System imprägniert oder mit Lack versiegelt. Die für den Endverbraucher relevanten Unterschiede haben wir bereits im letzten Blogpost beschrieben. Im letzten Schritt wird das Fertigparkett zugeschnitten und die Dielen für den Versand vorbereitet – große Maschinen stapeln dabei vollautomatisch die Dielen aufeinander. Von hier aus geht das Parador 3-Stab-Parkett in über 65 Länder dieser Welt. Und natürlich findet das Parkett auch seinen Weg zu uns! Wir waren begeistert von der Werksführung bei Parador und haben selber noch viel Neues dazu gelernt. Gerne sind wir beim nächsten Mal wieder dabei :-) 
 Zum Schluss möchten wir Ihnen noch folgenden Clip ans Herz legen. Parador stellt hier seine Produktionsstätte in Güssing vor und gibt auch Ihnen einen kleinen Einblick hinter die Kulissen: 
 
 
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 Hier einige weitere Impressionen unseres Besuchs bei Parador: 
   
   
   
   
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                            <updated>2016-10-06T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Parkett – der Klassiker unter den Bodenbelägen</title>
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                  Der Wunsch vieler Menschen ist es, einen echten Parkettboden ihr Eigen nennen zu dürfen. Die unvergleichbare Haptik und Optik von Echtholzparkett ist bis heute unerreicht und zählt wohl auch daher immer noch zu den beliebtesten Bodenbelägen. Natürlich gibt es mittlerweile vergleichbare Alternativen zu günstigeren Preisen, doch auch Parkett bietet Vorteile, die Sie von keinem anderen Bodenbelag bekommen. Welche das sind? Wir verraten es Ihnen:  
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 Die Geschichte und die positiven Eigenschaften des Parketts 
 Die Geschichte des Parketts ist wohl die Älteste von allen Bodenbelägen, die Sie bei uns finden werden. Bereits im späten 19. Jahrhundert ließ sich der gebürtige Hannoveraner Emil Berliner in den USA sein Konzept für Parkett Fußboden patentieren.&amp;nbsp; Doch auch davor, etwa seit dem 13. Jahrhundert, waren Bodenbeläge aus Echtholz sehr beliebt. Damals wurden jedoch lediglich rohe Holzbohlen neben einander gelegt, später wurden Dielen gesägt und verlegt. Zu dieser Zeit konnte sich ein Echtholzfußboden jedoch nur der Adel leisten, sodass der Aufschwung des Parketts erst sehr viel später begann. Das Parkett entwickelte sich im Laufe der Zeit immer weiter und wurde dementsprechend prunkvoller. Neben den klassischen Dielen entwickelten sich so auch Muster und sogar ganze Kunstwerke aus Holz, die in den Boden eingelassen wurden. 
   
 Nach der Patentanmeldung im 19. Jahrhundert sowie der zur gleichen Zeit stattfindenden Industrialisierung konnte durch maschinelle Bearbeitung des Holzes Parkett sehr viel günstiger und schneller hergestellt werden. So fand dieser Bodenbelag rasch seinen Einzug in die Haushalte dieser Welt. Immer noch ist Parkettboden ein angesehener Bodenbelag, der eine gewisse Exklusivität ausstrahlt. Aber vielen Kunden ist heute nicht nur dieser Aspekt wichtig. Parkett hat viele weitere Vorteile: Er ist robust und das für viele Jahre, verbessert das Raumklima, ist gut für Mensch und Umwelt und ist durch die Fähigkeit, Wärme zu speichern, natürlich fußwarm. Das heutige Parkett wird meist auch unter dem Namen „Fertigparkett“ oder „Drei-Schicht-Parkett“ verkauft. Der Name erklärt im Prinzip schon den Aufbau eines modernen Parkettbelags: Auf der Rückseite befindet sich der Gegenzug, welcher verhindert, dass sich das Paneel bei der schwimmenden Verlegung verzieht. Darüber liegt die Mittellage – diese sogenannte Trägerplatte, welche meist aus massivem Nadelholz besteht, ist mit einer Klick-Verbindung ausgestattet, was die Verlegung schnell und einfach gestaltet. Anschließend folgt das Parkett Furnier: unbehandelt, geölt oder lackiert. Fertigparkett ist günstiger als Massivholzdielen und zudem einfacher zu verlegen. Die Verlegung kann schwimmend erfolgen, also ohne den Einsatz von Kleber. Beachten Sie, dass bei der schwimmenden Verlegung eine Trittschalldämmung untergelegt werden sollte, da sonst Gehgeräusche nicht zu vermeiden sind. Bei der Verlegung auf einer Fußbodenheizung empfiehlt es sich, das  Parkett  mit dem Untergrund zu Verkleben, da der Wärmedurchlass mit einer unterliegenden Trittschalldämmung gemindert wird. 
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 Verschiedene Optiken bieten eine große Auswahl 
  Bei Parkett handelt es sich, im Gegensatz zu  Laminat , um echtes Holz. Es wird keine bedruckte Dekorschicht verwendet, sondern Sie holen sich tatsächlich ein Stück Natur in Ihre vier Wände. Und wie die Hölzer in der Natur vorkommen, so sieht auch der spätere Parkettboden aus: Die Optik ist meist nicht zu 100 % symmetrisch oder perfekt. Maserungen, Splinte, Vogelaugen und Astlöcher werden oftmals bewusst in den Paneelen verarbeitet, um das rustikale Gefühl perfekt zu machen. Parkettboden kann auf vielerlei Weise gestaltet werden. Durch die unterschiedlichen Optiken haben Sie großen Einfluss auf die Raumwahrnehmung und können jeden Ihrer Räume einen individuellen Touch verleihen. Von einem Parkettboden in Schiffboden Optik spricht man, wenn mehrere Furniere pro Holzdiele neben einander liegen.  Dies gibt dem Boden ein besonderes Aussehen, weil jedes Furnier eine andere Maserung aufweist und es häufig auch zu ganz leichten, farblichen Abweichungen kommt. Die für die Produktion verwendeten Stücke werden aus Reststücken verarbeitet, weshalb Parkett in Schiffsboden Optik günstiger ist. Bei der  Landhausdiele  wird pro Paneel nur ein Holzfurnier verwendet, was vor allem in großflächigen Räumlichkeiten eine tolle Atmosphäre zaubert. Der Look wirkt auch meist etwas ruhiger. Parkett, welches mehrere Furniere in einer Diele aufweist, nennt man je nach Anzahl Multistab oder  Fineline . Eine solche Optik ist besonders Kunden mit etwas ausgefalleneren Designvorstellung zu empfehlen. Jedoch sollte bei der Auswahl der Optik nicht nur der eigene Geschmack, sondern auch die Raumgröße in Betracht gezogen werden. Je kleinteiliger das Muster (also beispielsweise bei Fineline), desto eher staucht es den Raum. Auch die verschiedenen Hölzer haben großen Einfluss auf das Aussehen Ihres neuen Bodens: Buche wurde früher sehr häufig verwendet, wird jedoch dieser Tage von der Eiche verdrängt: Eiche ist vom Parkettmarkt nicht mehr wegzudenken. Viele Hersteller arbeiten bevorzugt mit Eiche, da dieser Baum sehr robust, nachhaltig, einfach zu verarbeiten und nicht allzu feuchteempfindlich ist wie manche seiner Kollegen. Weitere, gern verwendete Holzarten sind Ahorn, Esche, Bambus oder spezielle Nussbäume. 
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 Oberflächenvariationen lassen jedes Holz anders wirken 
  Parkett ist nicht gleich Parkett: Neben den unterschiedlichen Hölzern gibt es auch eine Reihe von Oberflächenbehandlungen, die fast endlose Kombinationsmöglichkeiten zulassen. Durch diese Oberflächenbehandlungen kann man das Parkett in unterschiedliche Sortierungen einordnen – ruhig, lebhaft, rustikal und vintage. Bei einer gebürsteten Oberfläche wird die Maserung besonders hervorgehoben. Dies macht sich vor allem in der Haptik bemerkbar. Im Gegensatz dazu steht das geschliffene Parkett, das eine völlig glatte Oberfläche aufweist. Eine weitere, schöne Oberfläche bekommen Sie mit gekälktem Parkett. Dabei werden weiße Pigmente auf die Oberfläche aufgetragen, wodurch im Parkett die Maserungen heller gemacht werden und der gesamte Boden durch das Spiel mit hellen und dunklen Flächen sehr lebhaft wirkt. Aber auch dunkle Varianten sind möglich: Kerngeräuchertes Holz weist, je nach Stärke der Räucherung, dunkle Verfärbungen auf. Ein solcher Parkettboden wirkt besonders edel. Unbehandeltes oder handgehobeltes Parkett wirken rustikal und je nach Grad der Patina können sie auch der Sortierung „vintage“ zugeordnet werden. Die gängigsten Oberflächenbehandlungen, die nicht nur dem Aussehen, sondern primär dem Schutze Ihres Parkettbodens dienen, sind geölte oder lackierte Oberflächen. Bei einem geölten Parkett handelt es sich um eine imprägnierte Oberfläche, beim lackierten Parkett um eine versiegelte Oberfläche. 
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 Parkett – Imprägnieren oder versiegeln? 
  Häufig stellen unsere Kunden die Frage, was der Unterschied ist zwischen einer Imprägnierung und einer Versiegelung und welche Methode für einen Parkettboden besser geeignet ist. So ganz grundsätzlich lässt sich diese Frage nicht beantworten, da mehrere Faktoren in die Entscheidung einspielen. Aber was bedeuten die Begriffe eigentlich? Von einer Imprägnierung spricht man dann, wenn mit einem Öl- oder Wachssystem gearbeitet wird. Der Boden wird hierfür, man kann es erahnen, mit Öl oder Wachs bearbeitet. Es dringt in den Boden ein, lässt dabei aber die Poren frei. So kann das Holz weiter atmen und dementsprechend für ein gesundes Raumklima sorgen. Kleinere Kratzer können schnell entfernt werden: Der Boden wird dann bei Bedarf einfach leicht geschliffen (beispielsweise mit Schleifpapier) und nachgeölt. So können zumindest oberflächliche Kratzer schnell entfernt werden. Außerdem kann der Parkettboden bei Bedarf auch großflächig abgeschliffen und neu bearbeitet werden – der Boden erstrahlt dann in neuem Glanz. Diese Arbeit sollten Sie allerdings einem Fachmann überlassen, da sie aufwendig ist und spezielle Gerätschaften benötigt. Der Nachteil der Imprägnierung ist, dass der Boden regelmäßig behandelt werden muss, um eine lange Haltbarkeit zu ermöglichen. Dies sollte im besten Fall nach jeder Großreinigung stattfinden, zumindest aber einmal im Jahr. Da das Öl keine Schicht auf der Oberfläche bildet, sondern von innen heraus arbeitet, bekommen sie mit einem geölten Parkettboden eine authentische Holzoptik. Die Maserung sowie andere Feinheiten bleiben erhalten und werden nicht nur gesehen, sondern sind auch spürbar. Mit speziellen Ölen kann der Boden zusätzlich mit anderen Farbnuancen versehen werden.&amp;nbsp; 
   
 Bei der Versiegelung kommt ein Lack zum Einsatz, der als schützende Schicht auf der Oberfläche des Parketts fungiert. Diese kann matt oder glänzend sein. Allerdings geht durch die Versiegelung die Haptik des Holzbodens verloren, da der Lack nicht in den Boden einzieht, sondern tatsächlich eine richtige Schicht an der Oberfläche bildet. Der stärkste Vorteil gegenüber dem geölten Boden ist natürlich die gesteigerte Widerstandsfähigkeit. Der Boden ist mit einer Lackierung optimal gegen alle Strapazen des Alltags geschützt und verzeiht selbst kleine Kratzer, Feuchtigkeit und andere Verunreinigungen bis zu einem gewissen Grad – mehr, als ein geölter Parkettboden es kann. Auch die Pflege gestaltet sich allein deshalb einfacher, da der Boden nicht nach jeder Reinigung neu lackiert werden muss. Ein Nachteil des lackierten Parkettbodens, wenn man es denn so nennen mag, liegt vermutlich in seiner Optik: Hier punktet ein geölter Boden mit der authentischen Holzoptik und -haptik. Allerdings ist auch dies Geschmackssache und wird von manchen Kunden bevorzugt. Bedenken Sie bitte, dass lackiertes Parkett niemals geölt werden kann und darf. 
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 Fazit 
 Parkett galt lange Zeit als beliebtester Bodenbelag in Deutschland. Günstige Alternativen wie Klick-Vinyl haben den Parkettboden aufgrund der wachsenden Mietverhältnisse überholt. Trotzdem setzen viele Eigenhausbauer immer noch auf Echtholzdielen, da sie viele Vorteile bieten. Ein gesundes Raumklima, welches der Parkettboden liefert, sowie die Zusammensetzung aus natürlichen Rohstoffen machen den Boden besonders attraktiv für Familien. Die riesige Auswahl an Oberflächenbehandlungen, die zum Teil auch untereinander kombinierbar sind, lässt jedes Holz in einem anderen Licht erstrahlen, sodass Liebhaber dieses Naturproduktes Ihrer Kreativität bei der Gestaltung freien Lauf lassen können. Wir finden: Die Investition in einen Parkettboden lohnt sich! 
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                            <updated>2016-09-30T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">PVC – ein robuster Boden für vielseitige Einsatzmöglichkeiten</title>
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                  PVC Bodenbeläge kämpfen nun schon seit einigen Jahren mit ihrem schlechten Ruf. Die Weichmacher, die dem PVC-Boden beigefügt werden müssen, damit er elastisch wird, wurden bereits in zahlreichen Studien als umweltschädlich und gesundheitsgefährdend eingestuft. Doch sind moderne PVC Bodenbeläge tatsächlich so ungesund? Welche Vorteile bringt ein PVC Boden mit sich? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen PVC-, Vinyl- und CV-Boden? Wenn Sie sich bei der Auswahl Ihres neuen PVC Bodens auch schon einmal diese Fragen gestellt haben, dann lesen Sie besser weiter :-)  
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 PVC Boden in der Kritik: Zu Recht? 
   
 Zunächst einmal steht vermutlich die Frage im Raum – was ist PVC eigentlich? Die Abkürzung steht für Polyvinylchlorid, ein aus Vinylchlorid hergestellter Kunststoff. PVC als Ausgangsmaterial ist hart und spröde und wird erst durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren elastisch, weich und temperaturbeständig. Dieses sogenannte Weich-PVC findet vor allem Verwendung in der Bodenbelagsindustrie, wird aber auch für andere Dinge gebraucht. Dazu zählen Kunstleder, Gartenschläuche oder auch Kabelisolierungen. PVC als Kunststoff gibt es in Deutschland schon seit 1912. Der Gebrauch in der Großindustrie wurde hauptsächlich nach dem zweiten Weltkrieg vorangetrieben, woraus auch die heute immer noch beliebten Schallplatten aus PVC – den Vinylplatten – entstanden. Zu dieser Zeit wurde weder Wert darauf gelegt, die Schadstoffkonzentration besonders gering zu halten, noch wurde diesem Thema in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit geschenkt. Nach heutigem Kenntnisstand verwenden viele Hersteller keine schädlichen Weichmacher mehr und unterziehen sich strengen Kontrollen der deutschen Bauaufsichtsbehörden. Außerdem verpflichtete sich die PVC-Branche schon vor über 15 Jahren dazu, die Entwicklung zu optimieren. Auf der Agenda standen dabei die für den menschlichen Organismus gesundheitsschädlichen Aspekte sowie die umweltverträgliche Entsorgung. Viele Hersteller verzichten ebenfalls komplett auf die Verwendung von schädlichen Weichmachern, sogenannten Phthalaten. 
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 Die positiven Eigenschaften des PVC Bodens 
 Warum entscheiden sich unsere Kunden also vermehrt für  PVC Boden ? Zum einen muss man natürlich sagen, dass die Schadstoffwerte bereits auf ein Minimum reduziert wurden. Die PVC Bodenbeläge der Hersteller, die Sie in unserem Geschäft finden können, verzichten komplett auf schädliche Inhaltsstoffe. Außerdem weist PVC Boden viele positive Eigenschaften auf, die Sie kaum so gebündelt in nur einem Bodenbelag finden können. 
  PVC Boden ist im Gegensatz zu Holzdielen wie  Parkett  wasserunempfindlich und kann damit auch problemlos in Feuchtbereichen verlegt werden. Die einfache Pflege und Reinigung eines PVC Bodenbelags macht ihn umso attraktiver für die Küche, wo sich Flecken und Verunreinigungen selbst bei größter Vorsicht kaum vermeiden lassen. PVC Boden gibt es in verschiedenen Stärken; die Nutzschicht ist dabei unterschiedlich hoch. Grundsätzlich kann man sagen: Je höher die Nutzschicht, desto strapazierfähiger ist der Bodenbelag. Allerdings ist es manchmal auch sinnvoll, einen PVC Boden mit niedriger Nutzschicht zu verwenden – vor allem dann, wenn die Einbauhöhe gering ist. PVC ist ein Kunststoff, welcher besonders gut isoliert. Daher ist auch das Barfußlaufen auf PVC Boden angenehm und man muss sich keine Sorgen um kalte Füße machen. Aufgrund seiner Elastizität und Weichheit ist er zusätzlich gelenkschonend und natürlich trittschalldämmend, wodurch eine gesonderte Trittschalldämmung als Unterlage bei PVC Boden nicht notwendig ist. Damit sparen Sie bei der Verlegung nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Apropos Geld sparen: Ein PVC Boden ist aktuell einer der günstigsten Bodenbeläge auf dem Markt, sodass auch Kunden mit kleinem Budget gerne auf ihn zurückgreifen. 
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 PVC, Vinyl und CV 
 Immer geläufiger wird nicht nur der Begriff Vinyl, sondern auch CV-Belag. Häufig werden diese Begriffe synonym verwendet, jedoch gibt es vor allem in der Art der Bodenbeläge deutliche Unterschiede. Ein Vinylboden weist die gleichen Inhaltstoffe wie ein PVC- und ein CV-Boden auf, ist jedoch etwas hochwertiger verarbeitet, also beispielsweise mit einer HDF-Trägerplatte, die die schwimmende Verlegung ermöglicht, das sogenannte  Klick Vinyl , bei der die Verlegung ebenfalls über Einklicken der Platten erfolgt sowie  Vinylboden zum Verkleben . Damit sind häufig Vinylplanken oder –fliesen gemeint. Dabei werden die einzelnen Elemente mit dem Untergrund verklebt. Diese Unterschiede machen sich allerdings auch preislich bemerkbar. 
   
 Und bevor Sie denken, dass Sie im Gegensatz zu einem Vinyl-Laminat Abstriche in der Optik machen müssen: PVC kann heutzutage richtig was! Moderne Druckverfahren, die der Dekorschicht des PVCs ihr Aussehen verleihen, sind so fortgeschritten, dass die Unterschiede kaum erkennbar sind. Die Auswahl ist dabei schier grenzenlos. Egal ob  Steinoptik ,  Fliesenoptik ,  Holzoptik  oder  Betonoptik , ob  unifarben ,  meliert  oder im vertrauten  Schachbrettmuster . Die Färbung von PVC gestaltet sich sehr einfach, sodass den Herstellern in der Optik der Böden auf kreativer Ebene fast keine Grenzen gesetzt werden. 
 Der Begriff CV-Belag steht für „Cushioned Vinyl“, also zu Deutsch „gepolstertes Vinyl“. Gemeint ist damit „mehrschichtiges Vinyl“. Denn CV Boden ist ein sogenanntes heterogenes Material. Das eigentliche PVC liegt als oberste Schicht auf, darunter liegt ein Rücken aus Schaumstoff oder Vlies. Die CV Böden sind dadurch etwas dicker. Die weichen Rückseiten sorgen für ein angenehmes Laufgefühl, eine verbesserte Trittschalldämmung sowie Gelenkschonung. Es handelt sich hierbei also um eine Art Spezialfall des PVC-Belags. 
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 Es wird häufig im privaten Bereich verwendet. Richtiges PVC besteht aus homogenem, also durchgemustertem Material und ist ca. 3 mm stark. Es wird gerne in Arztpraxen, Krankenhäusern oder Büros verwendet, in denen eine hohe Lauffrequenz herrscht und der Boden einigen Strapazen standhalten muss. Der Begriff PVC hat sich allerdings so eingebürgert, dass er auch für CV-Beläge verwendet wird. 
   
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 Verlegung von PVC-Boden 
 Die Art der Verlegung ist immer davon abhängig, welche Funktion der Boden haben soll und wie die Gegebenheiten in Ihren Räumlichkeiten sind. Sollten Sie Ihren Boden nur vorübergehend belegen wollen oder beispielsweise zur Miete wohnen, wo Sie den Untergrund nicht beliebig verändern können, ist die lose oder die semilose Verlegung zu empfehlen. Auch können Sie die lose Verlegung bei Räumen unter 20 qm vornehmen. 
  Zuerst müssen Sie Ihren alten Bodenbelag entfernen. Haben Sie Fliesen in Ihren Zimmern verlegt, können diese notfalls auch bestehen bleiben. Achten Sie aber unbedingt darauf, die Fliesenfugen sowie andere Unebenheiten mit Spachtelmasse auszugleichen, sodass ein ebener Untergrund entsteht. Außerdem ist eine spurenlose Beseitigung nachher nicht mehr möglich. Der Boden muss trocken und staubfrei sein, denn durch einen PVC Boden zeichnen sich sonst im Laufe der Zeit die Unebenheiten durch. Ist der Untergrund für die Verlegung vorbereitet, legen Sie die PVC Ware aus und schneiden Sie Ihn mit 10 cm Überschnitt zu. Daher sollten Sie auch bei Ihrer Bestellung mit genügend Verschnitt rechnen. Lassen Sie den PVC Boden 24 Stunden arbeiten und entfernen Sie anschließend die Überstände mit einem Cutter-Messer und einem Lineal. Denken Sie daran, dass PVC arbeitet. Am besten lassen Sie daher ca. 1 cm Platz zwischen Bodenbelag und Wand. 
 Für die semilose Verlegung nutzen Sie doppelseitiges, weichmacherfreies Klebeband. Kleben Sie es an den Rändern, also direkt unterhalb der Wände, an zwei Seiten fest – nicht rundherum! Das ist wichtig, da das PVC arbeitet und sich somit nach einiger Zeit unschöne Wellen bilden. Für die vollflächige Verklebung, die in stark frequentierten Räumen oder Räumen über 20 qm definitiv nötig ist, müssen Sie den Untergrund wie bei der losen Verlegung entsprechend vorbereiten. Tragen Sie dann entweder Kleber oder eine Haftfixierung mithilfe eines Spachtels auf (ein Zahnspachtel eignet sich dafür am besten) und verkleben Sie dann den Bodenbelag mit dem Untergrund. Vorteil der in der Konsistenz flüssigeren Haftfixierung gegenüber dem Kleber ist, dass der Boden später viel einfacher entfernt werden kann. &amp;nbsp;Ihr neuer PVC-Boden sollte nach ca. einem Tag begehbar und somit bewohnbar sein. 
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 So haben Sie lange Spaß an Ihrem PVC-Boden 
  Ein PVC-Bodenbelag ist, wie oben bereits beschrieben, besonders robust und unempfindlich. Er verzeiht Ihnen im Gegensatz zu Laminat oder Parkett Einiges. Das bedeutet aber nicht, dass ein PVC Boden nicht gereinigt werden muss!&amp;nbsp; Mindestens 1x wöchentlich sollten Sie ihn für die Grundreinigung absaugen oder mit einem Besen bearbeiten, um Staub und Schmutz zu entfernen. Anschließend können Sie ihn feucht abwischen. Gröbere Verunreinigungen wie Flecken können Sie mit handelsüblichen Haushaltsreinigern entfernen. Flecken, die durch andere PVC-haltige Materialien entstanden sind (beispielsweise Gummi), können nicht mehr entfernt werden. Schützen Sie daher diese Kontaktstellen besonders. 
 Sowohl für die Verlegung als auch für die Pflege gilt: Achten Sie immer auf die Herstellerhinweise. Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihr neuer PVC Boden lange in gutem Zustand bleibt. 
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 Aufgrund seiner Robustheit ist ein PVC Boden sowohl für den privaten als auch für den Objektbereich bestens geeignet. Seine hervorragenden Eigenschaften, die nicht nur praktisch sondern auch zeitsparend sind, machen ihn zu einem beliebten Boden. Egal ob Büro, Restaurant, privates Badezimmer oder Flur: Die große Dekorvielfalt ermöglicht es Ihnen, einen PVC Boden ohne Bedenken in fast allen Räumlichkeiten zu verlegen und dabei trotzdem eine gemütliche Atmosphäre mit einer der vielen Optiken zu schaffen. Nicht umsonst ist PVC der beliebteste elastische Bodenbelag auf dem deutschen Markt. 
 Sind noch Fragen offen geblieben? Dann schreiben Sie uns einfach – wir helfen gerne weiter! 
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